Sehenswürdigkeiten in
Northern Territory
Darwin ist die Hauptstadt des Bundesstaates Northern Territory und liegt an der Nordküste des Australischen Kontinentes. Benannt wurde sie nach dem Naturforscher Charles Darwin. Darwin kann auf eine bewegte Geschichte zurückblicken. Während des Krieges wurden innerhalb von 2 Jahren 64 Bombenangriffe von den Japanern geflogen (über 300 Tote). Zahlreiche heftige Wirbelstürme zerstörten die Stadt in Ihrer kurzen Geschichte viele Male. Aus diesem Grund gibt es in Darwin leider kaum historische Gebäude.
Museum & Art Gallery of the Northern Territory:
In diesem Museum wird die Aborigine Kunst des Northern Territory ausgestellt.
Fannie Bay Goal Museum:
Wie der Name schon sagt, war hier früher (1883 bis 1979) das Gefängnis. Ein Besuch lohnt sich.
East Point Military Museum:
Neben einigen Bunkern aus dem zweiten Weltkrieg finden Sie auch ein kleines Museum mit Kriegsgerät, das East Point Military Museum. Von hier aus gibt es zusätzlich einen schönen Ausblick auf Darwin!
East Point Reserve and Lake Alexander:
East Point Reserve and Lake Alexander, eine kleine Halbinsel nördlich der Innenstadt an der Fannie Bay ist ein beliebter Platz mit guten Wander und Radfahrmöglichkeiten, schönen Picknickplätzen und der ganzjährigen Möglichkeit zum Schwimmen im Salzwassersee Lake Alexander. Hier können Sie am späten Nachmittag viele Wallabies beobachten und den Sonnenuntergang bewundern.
historische Bauwerke:
Die Innenstadt ist relativ klein und überschaubar. Die wenigen Sehenswürdigkeiten sind gut zu Fuß zu erreichen (Rundgang von ca. 2 Std.). Sehenswert ist das Government House und das Gerichtsgebäude.: : Lyons Cottage :Die mit Bruchsteinen verkleidete Lyons Cottage wurde 1925 als Residenz für einen Offizier der britischaustralischen Telegraphengesellschaft erbaut. Heute ist in dem Gebäude der Hauptsitz des National Trust untergebracht.
Former Admirality House:
Im Former Admirality House (1927) war bis vor kurzem eine Kunstgalerie untergebracht. Das im Tropenstil erbaute Haus ist heute nicht mehr von innen zu besichtigen.
Gouvernment House:
Von exotischen Bäumen umgeben, steht an exponierter Stelle das in tropischem Stil erbaute Government House (1869). Auch wenn es von den Wirbelstürmen immer wieder beschädigt wurde, hat man The Residenz (bis 1911) liebevoll restauriert. Der geschäftige Harbour ist vor allem abends ein beliebter Treffpunkt, wenn die Angler ihre Schnüre auswerfen und bei einem kühlen Bier ein Schwätzchen halten.
Botanical Garden:
Im Botanical Garden (Gilruth Ave.) ist alles an Pflanzen vertreten, was im Northern Territory heimisch ist. Auf dem 3,4 qkm großen Gelände sind 400 Arten angepflanzt, darunter besonders prächtige Exemplare des Flaschenbaums, der für trockene Gebiete typisch ist.
Beer Can Regatta:
Weltweit bekannt ist die Stadt durch die jährlich stattfindende Beer Can Regatta. Bei dieser Regatta sind nur Fortbewegungsmittel zugelassen, die aus Bierdosen gebaut sind.
Howard Springs Nature Park:
Inmitten einer Tropenlandschaft können Sie den Wildreichtum bewundern, gleichzeitig Picknicken und Baden.
Im Norden des Northern Territory befindet sich das an drei Seiten vom Meer umschlossene Top End, zu dem auch das Arnhem Land gehört. Vorherrschender Landschaftstyp sind hier die zerklüfteten Sandsteinplateaus. In der Regenzeit sind ausgiebige Wolkenbrüche und Stürme keine Seltenheit.
Arnhem Land:
Das Hochland von Arnhem liegt in über 300 m Höhe. Eine große Schichttafel horizontal verlaufenden Sandsteins wird von langen Schluchten unterbrochen. In der Regenzeit fallen hier im Durchschnitt bis zu 1.500 mm Niederschlag pro m². Die Niederschläge nähren die Flüsse, die das Sandsteingebiet entwässern. Am erwähnenswertesten sind der East und der South Alligator River, die über 300 km von ihren Quellgebieten im Oberland von Arnhem bis zu den mangrovengesäumten Mündungsgebieten am Van Diemen Gulf zurücklegen. Durch die starken Niederschläge während der Regenzeit dehnen sich die Sümpfe aus, im regenreichen Perioden sogar bis zum Sandsteingebiet. Zu Beginn der Trockenzeit (April) fällt der Wasserspiegel in den Sümpfen wieder ab, und es entsteht ein Mosaik aus vielen kleinen Teichen. Diese ziehen Schwärme von Wasservögeln an, die hier ihre Nester bauen. Der Name Alligator für die Tiere ist verwirrend, da es in ganz Australien keine Alligatoren gibt. Es leben allerdings sehr wohl im Mündungsgebiet der nordaustralischen Flüsse große Leistenkrokodile.
Das südliche Arnhem Land:
Im südlichen Arnhem Land fallen erheblich weniger Niederschläge als über den oben beschriebenen Sandsteinplateaus. Folglich ist die Vegetation im Süden eine andere. Hier prägen verschiedene Vegetationsformen wie Eukalyptuswälder, Akaziengehölze und Grasland das Landschaftsbild. Die Regenfälle über dem Grasland betragen während der Regenzeit noch bis zu 400 mm, so dass die Gräser eine Höhe von 3 m erreichen können. Da außerhalb der Regenzeit jedoch kaum Niederschläge fallen und Dürren das Land austrocknen, wird die Vegetation oft das Opfer ausgedehnter Buschfeuer. Die Brände werden in aller Regel durch Blitzschläge verursacht, und jedes Jahr fallen große Teile der Graslandschaft dem Feuer zum Opfer.
Benannt nach der Alice Spring, einer kleinen Wasserquelle, liegt die Stadt mitten im Zentrum Australiens und wird von ihren Einwohnern liebevoll The Alice genannt. Alice Springs wird oft auch als das rote aber auch tote Herz Australiens bezeichnet, denn einerseits bestimmen im Sommer Rottöne die Landschaft, andererseits ist es so heiß, dass jegliches Leben verdorrt.
Anzac Hill:
Vom Anzac Hill am Ende der Railway Terrace erlangen Sie einen schönen Überblick über die Stadt.
Spencer & Gillen Museum:
Im Spencer & Gillen Museum im Alice Plaza befindet sich eine Ausstellung moderner Kunst sowie eine Dokumentation über die Natur und Landschaft rund um die Stadt.
Alice Springs Cultural Precinct:
Hier finden sich verschiedene Attraktionen, u.a. 2 Galerien, Museen über die Geschichte Zentral Australiens, über Flugzeuge und vieles mehr.
Telegraphen Station:
Die historische Telegraphen Station, die außerhalb der Stadt liegt, kann ebenfalls besichtigt werden.
Royal Flying Doctor Service:
Royal Flying Doctor Service findet sich in der Stuart Terrace.
Alice Springs Desert Park:
Am Larapinta Drive finden Sie den Alice Springs Desert Park. Es lassen sich dor viele einheimische Tiere (in einem Nachthaus sogar nachtaktive Tiere) beobachten. Es werden über Tage verschiedene Vorführungen geboten, die immer variieren.
Camels Australia:
90 km nach Alice Springs bei Stuarts Well liegt diese Camelfarm an der schönen James Ranges. Hier können Sie Kamelritte von 30 Minuten bis zu 5 Tage buchen. Im kleinen Shop ist die Historie der Farm mit Fotos dargestellt. Bei längeren Touren geht es auch in den schönen Rainbow Valley National Park.A uch rund um Alice gibt es einige Angebote, z.B. bei der Frontier Camel Farm. Sie bietet Touren im Todd River oder in den McDonnell Ranges an.
Henbury Meteorite Craters:
130 km südlich von Alice Springs biegt man vom Stuart Highway nach Westen auf die Ernest Giles Road ab. Nach wenigen Kilometern führt ein Abzweig zu den Henbury Meteorite Craters, die zu den weltweit größten zählen. Der größte der insgesamt 12 Krater hat einen Durchmesser von 180 m und eine Tiefe von 15 m. Vom Parkplatz aus führt ein beschilderter Fußweg zu den Kratern, der mit erklärenden Hinweisschildern bestückt ist. Fragmente des Meteoriten, dessen Einschlag die Krater verursacht hat, sind nicht mehr zu sehen, allerdings ist noch ein 46,5 kg schweres Fragment im Spencer & Gillen Museum in Alice Springs ausgestellt.
Der Ayer's Rock (oder Uluru, wie er in der Sprache der Ureinwohner genannt wird) ist wohl die bekannteste Attraktion Australiens. Der größte Monolith der Erde liegt ca. 460 km südöstlich von Alice Springs, in dem 1958 gegründeten Uluru National Park. Der National Park beherbergt aber noch ein weiteres nationales Wahrzeichen: die Olgas (Kata Tjuta).
Uluru Circuit Walk und The Climb:
Der Uluru (Ayers Rock) kann in 4 Stunden umrundet werden (ca. 9 km). Der Aufstieg dauert min. 2 Stunden (ca. 1.6 km), sollte aber in Rücksichtnahme auf die Ureinwohner nicht bestiegen werden, da der Uluru für sie heilig ist.
Olga Gorge Walk:
Der immer enger werdende Weg führt auf 4 km durch die Sandsteinkuppeln (Olgas).
Valley of the Winds:
Ausgangspunkt für die ca. dreistündige (6 km) Wanderung durch das Valley of the Winds ist der nördliche Parkplatz. Auf dem beliebten Weg durch die Kuppeln hindurch ist die Zusammensetzung der Olgas aus Konglomeraten zu erkennen.
Uluru & Kata Tjuta National Park Cultural Centre:
In dem interessanten und informativen Uluru & Kata Tjuta National Park Cultural Centre auf dem Weg zum Ayers Rock sollten Sie eine Pause machen und sich umfangreich über die Begebenheiten dieses Nationalparks informieren. Die Ausstellung des Tjukurpa Display beinhaltet alles rund um die Anangu, wie sich die Aboriginals hier in Zentralaustralien selbst nennen. Die Nintiringkupai stellt die Geschichte und das Management des National Parks dar.
Die Olgas liegen rund 30 km westlich des Ayer's Rock. Zu erreichen sind sie ebenfalls auf einer gut ausgebauten Teerstraße. In der Sprache der Ureinwohner werden sie Kata Tjuta genannt, was soviel wie Viele Köpfe heißt.
Die Olgas:
Um die Olgas zu erkunden bieten sich zwei Wanderwege an. Der erste ist der kurze und einfache Weg in die Olga Gorge.:Der zweite ist der längere Rundweg durch das Valley of Winds. Während diesem ca. 3 stündigen Rundweg haben sie mehrere hervorragende Aussichtspunkte auf die faszinierende Landschaft. Ähnlich wie ihr berühmter Bruder bestehen auch die Olgas aus Sedimentgestein. Da sie aber wesentlich näher am vor Jahrmillionen abgetragenen Gebirge lagen, bestehen sie aus weitaus größeren Steinen oder besser Geröll.:Diese Steine sind von Daumen bis Faustgroß und mit grobem Sand verbacken.
Geologische Entstehung:
Wie der Uluru sind auch sie eigentlich eine umgekippte Gesteinslage, die durch Erdbewegungen an die Oberfläche gedrückt wurde. Auch sie waren einmal ein einziger riesiger Monolith nur sind sie schon ein wenig länger an der Oberfläche als der Uluru, und daher auch schon wesentlich stärker von der Erosion zerfressen als dieser. Daher kommen auch die tiefen, faszinierenden Schluchten und kleinen Täler in ihnen. Kleine Bäche und Oasen sind hier zu finden eine richtige kleine Idylle inmitten einer riesigen roten Wüste. Wenn man sich schon ihren berühmten Bruder anschaut, sollte man den halben Tag auch noch spendieren, eine ca. zweistündige, gemütliche Rundwanderung machen und sich dieses kleine Paradies ansehen es ist einfach eine faszinierende Landschaft! Nicht vergessen sollte man dabei natürlich ein wenig Wasser mitzunehmen...
Adelaide River befindet sich 110 km von Darwin entfernt. Der Begriff steht jedoch nicht nur für die Siedlung, sondern auch für einen Fluß, der etwa 50 km nordöstlich von Darwin in die Timorsee fließt.
Robin Falls:
15 km südöstlich von Adelaide River können Sie einen kleinen Abstecher zum Robyn Falls machen. Vom Parkplatz geht ein Wanderweg, 15 Minuten, zum schönen Wasserfall.
Hotels in Northern Territory
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